Infos zum Dorf

Evern war bis zu einem verheerenden Großbrand 1825 ein typisches altsächsisches Haufendorf. Funde aus der Bronzezeit am nahegelegenen Leierberg zeugen von einer sehr frühen Besiedlung. Durch großzügige Spenden an das Bistum Hildesheim konnte der Graf von Haimar am 11. Mai 1117 das Kirchrecht für Evern erwerben. Schwierig gestaltete sich manchmal das Verhältnis zum jeweiligen Landesherren. Da es in jenen Zeiten immer wieder vorkam, dass der Adel aus Geldnot Ortschaften verpfändete, geriet Evern zwischenzeitlich zum Hochstift Hildesheim, ehe es 1643 wieder dem Großen Freien angegliedert wurde. So kam es mitunter vor, dass zu Zeiten eines evangelischen Landesherren (Lüneburg) sonntags die Kapelle leer blieb. Die Everaner zogen es vor, in das einige Kilometer entfernte Lühnde zur heiligen Messe zu gehen, als vor Ort den lutherischen Gottesdienst zu besuchen.
Im Jahre 2017 feierte Evern den 900. Geburtstag. Hierzu wurden verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten  durch die örtlichen Vereine und in Arbeitsgruppen durchgeführt. Der Höhepunkt war das Jubiläumfest 900 Jahre Evern, welches im Rahmen des Volks und Schützenfest Evern vom  09. bis 11. Juni 2017 auf dem Dorfplatz gefeiert wurde.

Das Dorfgemeinschaftshaus

Als Dorfgemeinschaftshaus dient in Evern das Schulgebäude aus dem Jahr 1937. Nach dem Beschluss, Grundschüler in Rethmar unterrichten zu lassen und die Älteren in der Gesamtschule Sehnde, stand das Haus leer.1980 verkaufte die Gemeinden die Immobilie auf Erbpacht an den Schützenverein Evern. Zwei Jahre dauerten Sanierung und Umbau der 120 Quadratmieter. Viel davon wurde in Eigenleistung von den Mitgliedern beigetragen. Als 2003 der Fasanenkrug ( Versammlungsort für -Vereine und Gremien ) die Türen schloss, wurden alle Aktivitäten in das Schützenheim verlegt. 
Heute steht es allen Vereinen offen und bietet Raum für Gemeindeversammlungen. 

Kontakt und Bewirtung:

H. Dornheim Tel.: 0162 6381613

Unser Dorfplatz

Der Dorfplatz zwischen der alten Schule, jetzt Schützenhaus sowie Dorfgemeinschaftshaus und der St. Georgs Kapelle wurde neu gestaltet.
Neben dem Schützenfest ist der Dorfplatz auch das Zentrum für verschiedene örtliche Veranstaltungen.

Die Stadt Sehnde

Sehnde liegt im Osten der Region Hannover und grenzt im Westen direkt an die Landeshauptstadt Hannover, im Norden an die Stadt Lehrte und im Südwesten an die Stadt Laatzen. Südlich und östlich von Sehnde liegen die nicht zur Region Hannover gehörenden Gemeinden Algermissen (Landkreis Hildesheim) und Hohenhameln (Landkreis Peine).

Gebiets- und Verwaltungsreform

Das Dorf Evern gehört nun schon seit über 40 Jahren  zur Stadt Sehnde. Zuvor war Evern noch bis 1974 eine selbständige Gemeinde im Landkreis Burgdorf. Vor dieser Reform gab es Bestrebungen, sich mit den Nachbarorten Rethmar, Dolgen, Haimar und Harber zu einer Samtgemeinde zusammenzuschließen, was allerdings aufgrund der nötigen Einwohnerzahl nicht zustande kam.

Umgestaltung des Dorfteiches

Nachdem innerhalb mehrerer Jahre das Teichufer immer weiter "abgerutscht und eingefallen" war, welches deutlich daran zu erkennen war, das der alte Zaun der den Teich umgab schon teilweise im Teich stand, war klar zu erkennen, das hier Handlungsbedarf bestand. Nicht nur die Gefährdung das "spielende / neugierige" Kinder unterhalb des Zaunes in den Teich rutschen könnten,waren auch die Grundstücke der Anlieger sowie auch der "Friedhofsweg" als Verkehrsweg schon beeinträchtigt.
Nachdem ein Anlieger des Teiches den Vorschlag machte, und dieses auch kurzfristig umgesetzt hat, das westliche Teichufer in Eigenleistung durch Wasserbausteine zu befestigen, wurde ein "Gestaltungsplan" durch die Stadt erstellt. Dieser Gestaltungsplan wurde durch den Ortsrat Sehnde Ost vorgestellt,und nach mehr oder weniger Diskussionen  zur Umsetzung gebracht.

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